Welche Schwimmarten gibt es?

Swimmen

Kinder werden in Deutschland ans Schwimmen recht früh gewöhnt. Mit sechs Jahren lernen die meisten Kinder schwimmen. Der Schulschwimmunterricht findet dann regulär meist im 3. Schuljahr statt. In der weiterführenden Schule erhalten die Kinder dann meist noch einmal die Möglichkeit Schwimm gehen zu dürfen mit den Mitschülern und dem Lehrer. Brustschwimmen ist die häufigste Schwimmart, die Kindern beigebracht wird. Allerdings ist hier zu empfehlen an diese Schwimmart erst ab dem sechsten Schuljahr heranzugehen.

Denn zuvor ist die erforderliche Körperkoordination noch nicht in dem Maße vorhanden, wie sie erforderlich ist, um Brustschwimmen effektiv auch auszuüben. Aus diesem Grund wird den Kids in den USA auch zuerst das Kraulen beigebracht (siehe Wikipedia). Hier arbeiten die Kinder mit den Armen und nicht so stark mit den Beinen. Bis in die 1950er Jahre war jedoch weltweit Brustschwimmen die einzige Schwimmart, die überhaupt beigebracht wurde.

Kraulen

Was die Kinder zunächst erlernen ist allerdings das Kraulschwimmen, das nach vorne gerichtet ist von der Bewegung her. Das Rückenkraulen kommt später. Dieses erfordert nämlich sehr viel Kraft. Denn nur ein starker Beinschlag stabilisiert die Lage im Wasser.

Fisch im Wasser

Geübte Schwimmer praktizieren auch sehr gerne das Schmetterlingsschwimmen. Hierbei handelt es sich um eine Schwimmart, die vom Weltschwimmverband im Jahr 1953 als vierte offizielle Schwimmart anerkannt wurde. Hierzu sah man sich gezwungen, um eine eindeutige Differenzierung zum traditionellen Bruststil vornehmen zu können.

Entwickelt hatte sich diese Schwimmart in den 1930er Jahren. Entwickelt hatte sich das Schmetterlingsschwimmen aus dem Bruststil. Aufgrund des erhöhten Kraftaufwands schwimmen viele Schwimmer meist nur einige Meter oder eine Bahn im Schmetterlingsstil. Danach wechseln viele in den Bruststil. Als weitere Schwimmart bekannt ist auch das Seitenschwimmen. Hierbei führen die Beine einen Seitenschlag aus. Im Schulsport wird diese Schwimmart nicht mehr gelehrt. Es handelt sich um eine Schwimmart, die man nur sehr wenig auch in der Praxis sieht.

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