Wasserball – olympisch, spritzig, schnell

Aufschäumendes Wasser, brüllende Spieler und begeistertes Publikum – das zeichnet den Wasserball aus.

Wasserball ist nicht nur in Deutschland eine der am besten etablierten Wassersportarten, denn das Spiel hat eine große Tradition. Der Weltschwimmverband (FINA) hat die Aufsicht über das Regelwerk.
Auch als waterpolo bezeichnet, ist die Wassersportart Wasserball eng mit dem Handball verwandt, wo zwei Mannschaften versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Nur wird hier schwimmend gespielt.

Das Spiel

Das Schwimmbecken muss mindestens 1,80 m tief sein. Das Spielfeld misst 20m x 30 m, an den Querseiten sind drei Meter breite und 90 cm hohe Tore angebracht.

Jede Mannschaft zählt 13 Spieler, wovon sechs Feldspieler und ein Torhüter im Wasser sind. Die restlichen Spieler warten draußen auf der Reservebank auf ihre Einwechslung. Als Unterscheidungsmerkmal tragen die Spieler unterschiedliche Schwimmkappen, die Nummern haben.
Der Wasserball, der zum Einsatz kommt, hat einen Umfang von ca. 70 cm und wiegt etwa 450g. Gespielt wird dann in vier mal acht Minuten mit kurzen Pausen dazwischen.
Einen vorgeschriebenen Schwimmstil gibt es nicht. Doch meistens wird das Brustschwimmen praktiziert, und in der Angriffsphase ein individueller, sehr kraftvoller Freistil. Der Kopf wird über dem Wasser gehalten, um den Spielverlauf immer im Blick zu haben. Die Arme sind in einer Ball schützenden Position.

Die Aufsicht über das Spiel haben zwei Schiedsrichter in weißer Kleidung, die an den Längsseiten des Beckenrandes hin- und herlaufen.

Die Regularien

Bodenkontakt ist während des Ballbesitzes verboten. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden. Wird er mit der Hand oder dem Arm gespielt, so gilt: jeweils nur ein Arm oder eine Hand darf ihn berühren. Davon ausgenommen ist lediglich der Torhüter, dem es innerhalb seines Strafraums erlaubt ist, den Ball zu greifen. Auch darf er die Faust zur Abwehr einsetzen.

Das Behindern gegnerischer Spieler ist untersagt, bei Verstoß gibt es einen Freiwurf oder gar eine Zeitstrafe.
Der Ball muss vor einem Torwurf von zwei Spielern der punktenden Mannschaft gespielt werden. Und es gilt: Regelverstöße im 5-Meter-Raum vor dem Tor ziehen unabdingbar einen Strafwurf nach sich.
Das Auswechseln der Spieler erfolgt nach Belieben.

Obwohl Wasserball zu den beliebtesten Wassersportarten gehört und fast so populär wie Fußball ist, gibt es bedauerlicherweise keinen Bundesliga Live Stream von den Matches. Allenfalls zu olympischen Spielen gibt es Videoausstrahlungen.

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