Sport studieren – Wie, Wo, Warum

Zu einem Sportstudium gehört nicht nur körperliche Ertüchtigung auf dem Sportplatz oder in der Schwimmhalle. Der Geist wird mindestens ebenso gefordert wie der Körper. So sind Sportwissenschaftler z.B. ständig auf der Suche nach neuen Trainings- und Motivationsmethoden, um auch die unerreichbar scheinenden Weltrekorde immer wieder aufs Neue zu brechen. Aber auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und geschichtliche Themen können zu den Inhalten eines Sportstudiums zählen.

Die Qual der Wahl bei der Studienortsuche

So viel zu den Inhalten. Aber wo kann man überhaupt ein Studium der Sportwissenschaft absolvieren? Da die meisten Universitäten ein solches Studium anbieten, ist die Auswahl relativ groß und man muss nicht unbedingt in die Ferne schweifen, um einen Studienplatz zu ergattern. Allerdings haben einige Unis einen deutlich besseren Ruf als andere und werden daher von vielen angehenden Studenten bei ihrer Hochschulwahl bevorzugt.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Sporthochschule in Köln, die auf Grund ihrer exzellent ausgestatteten Trainingsstätten sowie ihrer renommierten Professoren, hohes Ansehen bei Sportlern aus Deutschland und der ganzen Welt genießt. Allerdings hat die Sache natürlich einen kleinen Haken. Wer zum Studium zugelassen werden will muss bei vielen Unis zunächst einen Eignungstest bestehen, der zwar von Hochschule zu Hochschule variiert, aber dennoch hohe Anforderungen besonders an die Vielseitigkeit der Bewerber stellt.

Sportwissenschaftler sind gefragter denn je

Man muss nicht zwingend Profisportler oder Sportlehrer werden, um mit einem abgeschlossenen Sportstudium in der Tasche Aussichten auf ein erfolgreiches Berufsleben zu haben. So sind die Berufsfelder, in denen Sportwissenschaftler benötigt werden, im Gegenteil sehr vielfältig und eher breit gefächert. Von einem Job bei den Medien, über einen Job im Gesundheitswesen, z.B. als Referent auf Gesundheitsseminaren, bis hin zu einem praxisnahem Beruf Sportgeräteindustrie ist alles im Bereich des Möglichen. Die Schwerpunkte für die jeweiligen Berufsfelder können bereits während des Studiums gesetzt werden.

Bild: © styleuneed – Fotolia.com

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