Schwimmen – Entspannung für Büromenschen

Der Rücken – eine tragende Aufgabe
Unser Rücken hat Einiges am Tag zu ertragen. Gerade Menschen, die den ganzen Tag auf einem Bürostuhl verbringen müssen, der oftmals keine Spur von Ergonomie aufweist, können davon ein Lied singen.
Viele wissen gar nicht, was sie ihrem Rücken täglich antun. Falsches Heben, zu langes falsches Sitzen, zu wenig Bewegung: Irgendwann rächt sich das mit Rückenschmerzen.

Der Gang zum Arzt ist für manch einen Bandscheibengeschädigten die letzte Konsequenz. Meist verlässt man die Praxis mit dem Rat, Sport zu treiben. Und dieser Rat ist richtig!

Schwimmen stärkt den Rücken

Eine kräftige Rückenmuskulatur, ein ergonomischer Bürostuhl und rückenfreundliches Verhalten im Alltag sind die beste Vorbeugung gegen belastende Rückenschmerzen.
Das Schwimmen in angenehm warmem Wasser hilft dabei, die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur zu entlasten und gleichzeitig auch zu kräftigen. Durch seine physikalischen Eigenschaften vermindert das Wasser unser Körpergewicht um bis zu 90%, so dass wir uns leicht und nahezu schwerelos fühlen. Gerade auch Menschen, die unter Übergewicht leiden, genießen dieses Gefühl der neuen Leichtigkeit.

Der Stil ist wichtig

Beim Schwimmen unterscheidet man vier Schwimmstile: Brust-, Rücken-, Kraul- und das Delfin- oder Schmetterlingsschwimmen.
Nicht jeder Schwimmstil ist zur Behandlung von Rückenschmerzen geeignet. So kann Brustschwimmen zu Verspannungen im Rücken und Nackenbereich führen, gerade dann, wenn der Kopf ständig über Wasser gehalten wird. Es besteht die Gefahr, dass die Halswirbelsäule überstreckt und das Hohlkreuz verstärkt wird. Darum sollte der Kopf nur zum Atemholen aus dem Wasser gehoben werden.

Menschen mit Rückenschmerzen schwören auf das Rückenschwimmen, denn hier wird die Wirbelsäule und vor allem auch die Halswirbelsäule angenehm gestreckt und das Kreuz entlastet (Quelle: Bürostuhl Beratung). Es gleicht die Lendenhohlschwingungen aus, und entlastet die kleinen Wirbelgelenke. Die Armbewegungen sorgen zudem für eine Stärkung der Armmuskulatur.

Auch das Kraulschwimmen ist eine rückenfreundliche Variante des Rückenschwimmens, allerdings nur dann, wenn darauf geachtet wird, dass der Kopf unter der Wasseroberfläche bleibt. Nur zum Ein- und Ausatmen sollte er seitlich gehoben werden.

Fazit:

Durch die Bewegung im Wasser wird der Kreislauf angekurbelt und die Muskulatur gleichmäßig durchblutet. Dadurch wird auch der Sauerstoffaustausch der Organe gefördert.
Regelmäßiges Schwimmen entlastet die Gelenke, Sehnen, Bänder und die Wirbelsäule. Der erhöhte Wasserdruck regt das Lympfsystem an, so dass auch der Abtransport von Schlacken- und Giftstoffen aus dem Körper erleichtert wird.

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