Schwimmen als sportliche oder medizinische Maßnahme

Es zählt zur liebsten Freizeitbeschäftigung und ist auch gleichzeitig aktive Sportart die Rede ist vom Schwimmen. Dass schwimmen gut für den Körper ist, dürfte keine Neuigkeit sein. Denn schließlich propagieren es die Ärzte und Sporttherapeuten als die beste Möglichkeit, zum Beispiel beim Abnehmen zu helfen und gleichzeitig auch Herz und Kreislauf zu stärken.

Kinder schwimmen besonders gerne, im Sommer gilt es als Erfrischung und im Winter hilft die sportliche Betätigung im Wasser, als ideales Mittel die Abwehrkräfte zu stärken. Da Ärzte wissen wie gut das Bewegen im Wasser für den Körper und auch für die Seele ist wird schwimmen auch als therapeutisches Mittel gerne und mit viel Erfolg eingesetzt. So wird die Therapie im feuchten Nass, vor allem bei Menschen mit Erkrankungen des Bewegungsapparates, Muskelschwächen, ja sogar bei schwerstbehinderten und kranken Menschen als medizinisch therapeutisches Mittel eingesetzt.

Aber natürlich unterscheidet sich das bewegen im Wasser als medizinisch, therapeutisches Mittel, ganz entscheidend vom planschen aus vergnügen oder als Sport. Denn das Bewegungsbad, so wird die Bewegungstherapie auch genannt, wird in besonders warmem Wasser ausgeführt. Die Wassertemperatur liegt hier oft bei mindestens 25 –28 °C. Dabei wird diese Form der Therapie in zwei unterschiedlichen Formen angeboten.

Bei besonders schwer Kranken wird das Bewegungsbad als Einzeltherapie durchgeführt, hier werden die teils bewegungsunfähigen Patienten wie Schlaganfallpatienten oder querschnittsgelähmte Menschen mit einem kranähnlichen Instrument ins Wasser gelassen und der Physiotherapeut geht auch selbst mit ins Wasser, um den Patienten zu stützen und die Therapie durchzuführen. Aber das Bewegungsbad kann auch als Gruppentherapie durchgeführt werden. Diese Form wird bei Patienten mit Erkrankungen ausgeführt, die sich noch selbst relativ gut bewegen können.

Hier werden zum Beispiel Patienten betreut, die unter Rückenbeschwerden, Kniegelenkserkrankungen oder auch Rheuma leiden. Das Schwimmen als Sport unterscheidet sich von der medizinischen Therapie natürlich erheblich. Schon die Wassertemperatur unterscheidet sich erheblich bei der sportlichen Bewegung im Wasser. Hier ist das Wasser in der Regel nicht wärmer als 18 -20 °C. Die sportliche Bewegung wird in unterschiedlichen Formen ausgeführt, besonders folgende Schwimmstile sind besonders begehrt. Kraulen, Brust, Rückenschwimmen aber auch Turmspringen können die sportliche Bewegung die nicht selten in Wettkämpfen ausgeführt werden.

Ganz gleichgültig, in welcher Form geschwommen wird, ob im Freibad im Sommer oder im Hallenbad in den Wintermonaten, feststeht, dass es grundsätzlich gut für den Körper ist, wenn man es nicht übertreibt und im Winter nicht mit nassen Haaren raus geht.

Verwandte Beiträge:

  1. Seniorenschwimmen – Die perfekte Welle für alle Altersklassen Die Gelenke schmerzen, die Beine wollen das Gewicht nicht mehr tragen, der Kreislauf macht nach kürzester Zeit schlapp, die Atmung fällt schwer – Mit diesen Altersbegleiterscheinungen müssen wir früher oder später alle kämpfen. Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter die Gefahr der Isolation entsteht, weil der Ehepartner gestorben ist. Viele...
About Stefan

Speak Your Mind

*