Schmetterlingsschwimmen

Spektakulär und elegant

Vorweg gesagt: Es gibt keine kraftraubendere Schwimmart als das Schmetterlingsschwimmen – aber auch keine anmutigere!

Zu den vier Grundschwimmarten gehört neben dem Kraulschwimmen, dem Rückenschwimmen und dem Brustschwimmen das Schmetterlingsschwimmen. Es ist in seiner ganzen Ästhetik der Bewegung der Fische nachempfunden. Pfeilschnelle, symmetrische, stromlinienförmige Bewegungen, die die Beine wie die Flossen der Delfine einsetzt.

Geschichte

Entwickelt hat sich das Schmetterlingsschwimmen aus dem Brustschwimmen und zwar im Jahre 1935 von einem Amerikaner namens Brydenthal.

Ausdauer und Technik

Zum Erlernen dieses besonderen Schwimmstils wird viel Ausdauer, Übung und Technik benötigt, an der fortwährend gefeilt werden sollte. So kann am besten Kraft gespart werden.

Wellenförmige, rhythmische und anmutige Körperbewegungen zeichnen diesen Schwimmstil aus. Er wird auch Delfin oder Butterfly genannt, und ohne die richtige Koordination ist er nicht lange durchzuhalten.

Beide Arme werden gleichzeitig benutzt. Hier liegt der große Unterschied zum Kraul- und Brustschwimmen. Der Körper befindet sich in einer ständigen Wellenbewegung. Den Abschluss bildet immer der Schlag mit den Beinen, wobei jede zweite Beinbewegung stärker ausgeführt wird.

Die Arme werden nach jedem Zug zuerst über den Kopf und dann wieder nach vorne geschwungen, und zwar beim zweiten, stärkeren Beinschlag.

Es folgt die Gleitphase mit der ersten Wellenbewegung der Beine, wobei beide Arme parallel unter dem Körper durchziehen. Unterhalb der Hüfte werden sie wieder aus dem Wasser gezogen und bogenförmig nach vorn geschleudert. So lassen sich hohe Gewindigkeiten erzielen.

Die Atmung

Geatmet wird nur bei jedem zweiten bis dritten Schwimmzug. Der Mund wird hierbei nur bis kurz über die Wasseroberfläche gebracht, der Kopf taucht nicht vollständig auf, es folgt sofort die nächste Wellenbewegung, indem der Kopf wieder aktiv ins Wasser getaucht wird.

Da das Schmetterlingsschwimmen sehr kräftezehrend ist, eignet es sich nicht für ein Langstreckenschwimmen. Die längste Wettkampfdistanz beträgt 200 Meter.

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