Rückenschwimmen

Gesund für den Rücken

Schwimmen ist gesund. Ausdauertraining, Muskelaufbau und Koordination gehören zum Schwimmen genauso wie Spaß und Lust an der Leichtigkeit.

Zu den vier Schwimmstilen gehört auch das Rückenschwimmen, das dem rückwärts durchgeführten Kraulschwimmen ähnelt. Es ist neben dem Brustschwimmen der natürlichste und gesündeste Stil und gleichermaßen Grundvoraussetzung zum Lernen des wesentlich anspruchsvolleren Kraulens oder Delfin-(Schmetterlings)schwimmens.

Anders als beim Brustschwimmen liegt der Schwimmer auf dem Rücken im Wasser, was zunächst einmal gewöhnungsbedürftig ist. Man sieht nicht, wo man hinschwimmt. Doch der große Vorteil ist, dass Mund und Nase permanent über Wasser bleiben. Von Ärzten empfohlen, trainiert es die Beweglichkeit im Schulterbereich und wirkt sich positiv auf die Rückenwirbelsäule aus. Die Rückenmuskulatur (Latissimus, Tapezius und der lange Rückenstrecker) werden ganz nebenbei gestärkt.

Technik:

Der gesamte Körper liegt gestreckt im Wasser, und zwar bis zur Halswirbelsäule. Das Kinn ist leicht zur Brust herabgesenkt.

Die Arme wechseln sich ab und führen kräftige Schwimmstöße aus. Dabei ist einmal der rechte, dann der linke Arm weit nach hinten gestreckt mit nach außen zeigenden Handflächen. Das Wasser wird mit der ganzen Handfläche nach unten gedrückt. In Höhe der Hüfte dreht sich die Handfläche wieder nach außen und wird wieder aus dem Wasser geführt. Der Oberkörper wird um die Länsachse in Richtung des eintauchenden Arms gerollt. In diesem Moment taucht dann der andere Arm ins Wasser ein. Der Oberkörper rollt auf die andere Seite. Diese Bewegung wird fließend wiederholt. Die Arme übernehmen zu ca. 75% den Vortrieb.

Die Beinarbeit besteht in einem beständigen auf- und abschwingen. Die Beine übernehmen den Vortrieb zu ca. 25%. Etwa sechs Beinschläge werden peitschenähnlich je Armzyklus durchgeführt.

Häufige Fehler:

Die Hüfte wird zu stark gebeugt, so dass es zu einer sitzenden Stellung kommt, was den Vortrieb enorm mindert.

Nicht genügend gestreckte Beine hindern den Vortrieb.

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