Kinder das Schwimmen beibringen

Schwimmen

Die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist Ertrinken. Aus diesem Grund sind Eltern daran interessiert, dass das Kind möglichst frühzeitig schwimmen lernt. Den richtigen Zeitpunkt verpasset  kann man eigentlich nie. Es sollte mit dem Gewöhnen ans Wasser auch so früh wie möglich begonnen werden. Am besten sollten die Eltern schon im Säuglingsalter mit ihren Kindern am Babyschwimmen teilnehmen. Dabei lernen die Kinder allerdings nicht wirklich schwimmen. Der Besuch von einem derartigen Kurs dient dazu, dem Kind das Wasser vertraut zu machen.

Die Scheu vor dem Wasser wird den Kindern mit spielerischen Aktionen genommen. Doch auch im höheren Kindesalter ist es möglich, dass die Kinder die Scheu vor Wasser verlieren. Und zwar im Rahmen von sogenannten Wassergewöhnungskursen. Diese sollten vor der Anmeldung in einem Schwimmkurs aufgesucht werden. Ab einem Alter von fünf Jahren ist es dann sinnvoll das Kind in einem Schwimmkurs anzumelden.

Schulschwimmen

In vielen Ländern gibt es entsprechende Angebote für Kinder, die schwimmen lernen möchten. In den USA bringt man den Kids zunächst das sogenannte „doggie paddle“ bei. Danach geht man direkt zum Kraulen über. Brustschwimmen klappt eh erst wegen der erforderlichen Köperkoordination mit ab erste sechs Jahren. In Deutschland lernen die Kinder meist erst vor dem Eintritt in die Schule das Schwimmen. Denn Schulschwimmen wird meist ab der 3. Klasse erst angeboten. Bei durchschnittlich 25 Kindern in der Klasse (häufig einige mehr) ist es aber schwer, dass der Lehrer auf jedes Kind individuell einzeln eingeht.

Spielend lernen

Möchten man den Kindern selbst das Schwimmen beibringen, dann sollte man die Aufsichtspflicht nicht vergessen.  Selbst im knie- bis hüfthohem Wasser muss ständige Aufsicht bestehen bei den Kleinsten. Auch wenn das Kind Schwimmflügel trägt. Regelrecht spielend schwimmen kann das Kind lernen, wenn man die Schwimmbewegungen selbst vormacht.

© Gennadiy Poznyakov – Fotolia.com

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